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Photovoltaikanlage der BürgerEnergiegenossenschaft Teningen an der Käranlage geplant

Dachnutzungsvertrag mit Abwasserverband untere Elz unterzeichnet

Letzte Woche hat die BürgerEnergiegenossenschaft Teningen mit dem Abwasserverband „Untere Elz“ den Dachnutzungsvertrag für eine Photovoltaikanlage abgeschlossen. Die Kläranlage reinigt die Abwässer der Gemeinden Emmendingen, Sexau und Teningen und befindet sich auf Teninger Gemarkung. „Bereits in den Vorgesprächen mit Betriebsleiter Kessler haben wir das positive Signal bekommen, Dachflächen für eine Sonnenenergieanlage nutzen zu können“, freute sich Dr. Peter Schalk, Projektleiter bei der BürgerEnergiegenossenschaft. Wie üblich wurden die Dachflächen durch ein Statikbüro auf die Tragfähigkeit überprüft. „Erneuerbare Energien sind überall angesagt und der Abwasserverband hatte auch schon eigene Überlegungen, Photovoltaikanlagen an der Kläranlage zu errichten“, erläuterte Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, Vorsitzender des Abwasserverbandes. Die Genossenschaft habe das Projekt zielstrebig entwickelt und ein überzeugendes Konzept vorgelegt. Wie bei allen bisherigen Vorhaben wurde auch hierbei ein Dachnutzungsvertrag vereinbart, der analog zur Stromeinspeisung eine Laufzeit von 20 Jahren hat. „Die vertraglichen Gespräche mit dem Abwasserverband waren sehr konstruktiv“, lobte Genossenschaftsvorstand Andreas Cordier die Verwaltung vertreten durch Kathrin Präg, kaufmännische Leiterin des Verbandes. Als nächster Schritt steht die Ausschreibung der Photovoltaikanlage an. „Wir werden auch Elektrofirmen aus Emmendingen und Sexau anfragen, ein Angebot abzugeben“, ergänzte sin Vorstandskollege Gernot Limberger. Mit diesem Projekt wird auch beabsichtigt, neue Mitglieder für die Genossenschaft zu gewinnen. Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Firmen aus Teningen können jederzeit Mitgliedsanteile von 100 bis 5.000 EURO zeichnen und damit aktiv bei der Energiewende mitmachen

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