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Mitgliederversammlung der BürgerEnergiegenossenschaft Teningen eG

PRESSEMITTEILUNG

Verfasser: Dr. Peter Schalk

Datum: 15.06.2015

Die BürgerEnergiegenossenschaft Teningen eG hatte am vergangenen Montag ihre Generalversammlung. Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker konnte im Saal des Gasthauses „Sonne“ in Teningen 34 Genossinnen und Genossen begrüßen. „Das operative Geschäft in unserer Genossenschaft ist rückläufig, wir brauchen neue Geschäftsfelder“, eröffnete Andreas Cordier den Bericht des Vorstandes aus dem Geschäftsjahr 2014. Themen wie energetische Sanierung von Gemeindegebäuden, LED-Straßenbeleuchtung und auch E-Mobilität seien im Vorstand aufgegriffen worden, aber ohne Erfolg für ein Projekt. „Vorstand und Aufsichtsrat sind sich in der notwendigen strategischen Neuausrichtung der Geschäftsfelder einig“, bestätigte Aufsichtsratsvorsitzender Heinz-Rudolf Hagenacker. Er sehe Möglichkeiten in der Beteiligung an Windenergieanlagen in der Region mit anderen Genossenschaften. „Wir sind eine gesunde Genossenschaft mit hohem Idealismus und der Vorstand bemüht sich, neue Projekte zu finden“, lobte er das Vorstandsteam.

 

Zur Technik berichtete Vorstand Dr. Peter Schalk über die bestehenden Anlagen. „Unsere sieben Photovoltaikanlagen haben 2014 im vergangenen Jahr trotz sonnenarmen Juli und August rund 140.000 kWh Strom erzeugt, was nahezu dem Erwartungswert entspricht“, erläutere er. Erfreulicherweise seien die Sonnenstromerträge im Frühjahr 2014 überdurchschnittlich hoch gewesen. Auf dem Dach der Anton-Götz-Halle in Heimbach wurde 2014 eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung vom 30 kWp installiert. „Unsere Mission ist auch, Klimaschutz und Energiewende in die Gesellschaft zu tragen, was ich den Schülern in der Grundschule Heimbach auch im Unterricht nahegebracht habe“, betonte Dr. Peter Schalk. Mit Blick auf das Kapitalanlagegesetzbuch dürfe die Genossenschaft nicht ausschließlich eine Gewinnerzielungsabsicht anstreben, sondern müsse demnach auch gesellschaftliche Belange verfolgen. Die bisherige Arbeit in den Schulen, die Mitarbeit beim Bioenergiedorf Heimbach wie auch Bildungsfahrten zu Kraftwerken mit erneuerbarer Energie bestätigen das erforderliche soziale Engagement der Genossenschaft.

Den Jahresabschluss stellte Vorstand Gernot Limberger wieder zusammen. Mit 185 Mitgliedern verfüge die Genossenschaft über ein Geschäftsguthaben von 367.500 EUR und habe keine Verbindlichkeiten, sondern ein Guthaben auf der Bank. Die Erlöse aus der Stromerzeugung lägen bei rd. 42.900 EUR. Umgerechnet wäre theoretisch eine Ausschüttung von 3,6% möglich. Den Vorschlag des Aufsichtsrates zur Verwendung des Jahresüberschusses und einer Dividende von 3,1% bestätigte die Generalversammlung einstimmig. Die Ausschüttung wird zum 31. Juli 2015 vorgenommen. Die Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates erfolgte einstimmig. Aufsichtsratsvorsitzender Heinz-Rudolf Hagenacker dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und dem Vorstand für die verlässliche Arbeit im Ehrenamt.

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